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Neue Gesichter in der Pfarrei St. Anna
Neue Gesichter in der Pfarrei St. Anna

Neue Gesichter in der Pfarrei St. Anna

Peter Kovalcin

Liebe Gemeinde, mit diesem Pfarrbrief möchte ich mich bei Ihnen vorstellen.

Mein Name ist Peter Kovalcin, ich bin 31 Jahre alt und in Trebisov (eine kleine Stadt in der Slowakei) geboren. Nach meinem Studium am Gymnasium trat ich in das Priesterseminar ein und studierte ich an der Katholischen Universität in Kosice. 2010 absolvierte ich mein Pastoraljahr in Tschechien, in einer kleinen Stadt, die Napajedla heißt. Nach diesem Jahr, das für die Seminaristen in Kosice verpflichtend ist, kehrte ich nach Kosice zurück und studierte dort weiter.

Kurz vor dem Ende meines Studiums bekam ich von meinem Bischof die Möglichkeit ins Ausland zu fahren. Nach dem Gespräch mit dem Regens, sandte er mich nach Deutschland, damit ich hier weiter studieren kann und später vielleicht die Möglichkeit habe als Priester tätig zu sein. Vor meiner Ankunft absolvierte ich eine viermonatige Sprachvorbereitung und im Januar war ich bereits im Priesterseminar Sankt Georgen in Frankfurt. Im November 2012 begann meine Vorbereitung im Pastoralseminar in Hamburg, die mit der Diakonenweihe im März 2013 abgeschlossen wurde. Nach einem Jahr, das ich als Diakon im Pastoralen Raum Montabaur verbrachte, wurde ich am 14. Juni 2014 in Kosice zum Priester geweiht.

Meine ersten Jahre als Kaplan habe ich im pastoralen Raum Blasiusberg verbracht. Meine nächsten drei Jahre darf ich hier in der Pfarrei St. Anna Braunfels bei Ihnen verbringen. Ich freue mich auf die nun vor mir liegende Zeit. Nach und nach möchte ich Sie kennenlernen und mit Ihnen gemeinsam Kirche gestalten. Es wird eine spannende Zeit mit vielen Herausforderungen. Doch nur gemeinsam werden wir es schaffen.

So wünsche ich Ihnen Gottes Segen. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit.

Peter Kovalcin

 

P. Siby Abraham CM

Liebe Gemeinde,

ich grüße Sie alle ganz herzlich aus Limburg!

Ich möchte mich Ihnen kurz vorstellen: Ich bin Pater Siby Abraham CM und komme aus Kerala, einer kleinen Stadt im Süden Indiens. Ich habe noch meine Eltern und 3 Geschwister. Ich gehöre zur Ordensgemeinschaft der "Kongregation von der Mission", auch Vinzentiner genannt. Unsere Gemeinschaft wurde 1625 vom Heiligen Vinzenz von Paul gegründet und zählt weltweit 48 Provinzen. Ich gehöre zur südindischen Provinz mit etwa 150 Priestern.

Am 29. November 2006 wurde ich zum Priester geweiht.

Nach der Weihe war ich zwei Jahre Kaplan, von 2009 bis 2011 Subregens im kleinen Seminar. Danach war ich in Rom zum Studium an der Gregoriana. Danach war ich Regens im Kleinen Seminar. Im April 2016 fragte mich der Provinzial, ob ich bereit wäre, in Deutschland zu arbeiten. So habe ich von Juni bis Februar 2017 den Sprachkurs und den Pastoralkurs in Bangalore absolviert und kam am 12. April 2017 nach Deutschland. Jetzt bin ich im Sprachkurs der Diözese Limburg hier im Missionshaus der Pallottiner in Limburg und mache gleichzeitig den Führerschein.

Ich freue mich darauf, im September zu Ihnen nach Braunfels zu kommen. Jetzt schon lese ich jede Woche im Internet den Pfarrbrief, um informiert zu sein, was in Braunfels "alles los ist". Ich freue mich, Sie bald kennen zu lernen! Aber Sie wissen: Eine neue Sprache zu lernen, ist eine große Herausforderung. Aber das tue ich im Vertrauen auf die Hilfe des Heiligen Geistes und im Vertrauen auf das Wort des Apostels Paulus: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. (2 Kor 12,9)

Ich bitte Sie um ihr Gebet für mein weiteres Lernen der deutschen Sprache hier in Limburg! Und - ich sage Ihnen zu: Ich bete jetzt schon für Sie und die Gemeinde St. Anna!

Ihr Pater Siby Abraham CM

 

 

Sven Georg Merten

Liebe Gemeindemitglieder,

an dieser Stelle bekomme ich die Möglichkeit, mich kurz vorzustellen, da ich ab diesen September in Ihrer Pfarrei St. Anna mein Pastoralpraktikum und die anschließende Zeit als Diakon verbringen darf.

Mein Name ist Sven Georg Merten, geboren am 12.03.1987 und ich komme ursprünglich aus der Pfarrei St. Marien in der Augst (genauer Arzbach), einem kleinen Dorf am Rande des Westerwaldes, wo ich seit meiner Geburt zur Gemeinde gehöre.

Wenn ich meinen Weg zum Priestertum beschreiben soll, so kann ich sagen, dass ich zunächst eine "klassische Karierre" in der Ministrantenarbeit durchlaufen habe. Nach der Erstkommunion wurde ich Messdiener, später dann in der Messdienerausbildung tätig, Küster, Mitglied im Pfarrgemeinderat etc. Die Pfarrei war für mich mein gewohntes Umfeld, da bin ich groß geworden und da besteht bis heute eine sehr enge Verbindung.

Doch nach dem Abitur führte mich mein Weg über Umwege ins Priesterseminar. Ich legte zunächst meinen Grundwehrdienst ab und absolvierte eine Ausbildung im Verwaltungsbereich der Bundeswehr. Doch einige Fragen ließen mich nie los: Theologie studieren? Priester werden? Kann ich das? Will ich das?

Und zum Ende meiner Ausbildung wurden diese Fragen immer konkreter und ich merkte, dass ich mit dem Lebensentwurf, der sich abzeichnete nicht zufrieden war. Ich musste mich jetzt, da ein weiterer Lebensabschnitt sichtbar zu Ende gehen schien, für eine neue Weichenstellung entscheiden.

Ich suchte das Gespräch mit vertrauten Priestern, denn ich spürte, dass da mehr war, als ein bloßes Ausprobieren. Ich hatte ein Gefühl, dass ich nicht so richtig beschreiben konnte, aber es war da und sagte mir, du musst das jetzt machen und musst Theologie studieren und Priester werden. Ich fühlte mich hingezogen zu Gott und der Kirche und spürte ein Verlangen in dieser Kirche, an ihrem Aufbau mitzuwirken und so Gott und den Menschen zu dienen.

So bin ich ins Priesterseminar eingetreten und habe 5 Jahre in Sankt Georgen / Frankfurt Theologie studiert und in diesem Sommer meinen Abschluss gemacht. Es war eine schöne Zeit, doch ist auch sehr schön, dass es nun weiter und woandershin geht. Denn für mich ist klar: Ich möchte Seelsorger werden und freue mich nun in die Praxis zu kommen. Über Ihre Pfarrei und die Gegend, über Sie, die Sie hier leben, Ihre Kirche(n) und das Dekanat weiß ich, ehrlich gesagt, noch nicht sehr viel. Daher freue ich mich riesig darauf, Land und Leute nun kennenlernen zu können.

Die Zeit ist am Anfang sicherlich begrenzt, doch mit ihrer Hilfe kann ich sicher Vieles erleben und lernen. Ich bitte Sie: Kommen Sie auf mich zu und sprechen Sie mit mir über was auch immer Sie mit mir reden möchten. Denn Kirche zu sein, bedeutet für mich, das Leben und den Glauben miteinander zu teilen. Und darauf freue ich mich sehr - auf Sie alle in Braunfels sowie den umliegenden Kirchorten und unser persönliches Kennenlernen in den kommenden Monaten und den nächsten 2 Jahren.

Mit besten Wünschen grüße ich Sie alle herzlich

Ihr Sven G. Merten