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60 Jahre Maria Hilf

60 Jahre Maria Hilf
60 Jahre Maria Hilf

Herzliche Einladung

zum Familien-Jubiläumsgottesdienst anlässlich der 60. jährigen Weihe der katholischen Kirche Maria Hilf, Waldsolms-Brandoberndorf am Sonntag, 4. Juli, um 10:30 Uhr. Der Gottesdienst wird mitgestaltet vom Chor Con Anima.

Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um Anmeldung bis Freitag,   2. Juli 2021, 11:00 Uhr im Pfarrbüro St. Anna, Braunfels, 06442-95353-0 oder Email: st.anna@bistumbraunfels.bistumlimburglimburg.de

Am Ende des Gottesdienstes wartet auf kleine und große Besucher*innen eine süße und prickelnde Überraschung zum Andenken dieses Jubiläums.

 

Hier sind weitere Fotos und Infos zu sehen. Beiträge sind herzlich Willkommen.

(Wir weisen darauf hin, dass diese nicht dem Datenschutz unterliegen)

 

 

Die katholische Kirche „Maria Hilf“ in Brandoberndorf ist die jüngste der Kirchen, die zu unserer Pfarrei St. Anna gehören. Das Kirchengebäude wurde am 4. Juni 1961 geweiht, und zwar vom Limburger Domdekan Engelbert Löhr. Man entschied sich damals für den Namen „Maria Hilf“, da man stark auf die Fürsprache und Sorge der Mutter Gottes setzte. Denn die Zeiten waren bewegt.

Der größte Teil der Mitglieder der Kirchengemeinde waren 1961 „Heimat-vertriebene aus dem Sudentenland“. Im Februar 1946 kam ein erster Transport in Wetzlar an, gut 300 wurde Brandoberndorf als Wohnort zugewiesen. Die Vertriebenen bildeten im zuvor fast reinen evangelischen Umfeld eine Minderheit. Seelsorglich wurden die Neuankömmlinge vom Priester Heinz Niedenzu betreut; anfangs von Hasselborn und später von Grävenwiesbach aus. Rund 15 Jahre wurden die katholischen Gottesdienste in der evangelischen Kirche in Brandoberndorf gehalten. Dieses aktive Zeichen der Gastfreundschaft war nicht überall so selbstverständlich wie in Brandoberndorf.

Der Wunsch nach einer eigenen katholischen Kirche zeigte 1955 durch die Gründung eines Kirchbauvereins erste Früchte. 1960 gab das Bistum Limburg grünes Licht für den Bau der Kirche. Dank vieler fleißiger (ehrenamtlicher) Hände wurde im November 1960 das Richtfest begangen und, wie oben geschrieben, die Kirche am 4. Juni geweiht werden. Die „bewegten Zeiten“ drückten sich gekonnt in der schlichten Konstruktion der Kirche als „Zelt“ aus. Der Glaube (das Evangelium) ist das Fundament, aber das Zelt symbolisiert das „Volk Gottes“, das unterwegs ist. Das Lied „Wir sind nur Gast auf Erden“ von Georg Thurmeier (Gotteslob 505) drückte diese damals verbreitete Glaubenshaltung angemessen aus.

Rund zwanzig Jahre später Jahre wurde der vorhandene Gruppenraum vergrößert, eine Küche und eine Toiletten kamen hinzugefügt. Mit dem Anbau trug man dem Umstand Rechnung, dass  sich katholischer Glauben – überspitzt formuliert - nicht mehr nur in Gottesdiensten ausdrückte, sondern auch im Zusammensein  bei  Bibelabenden,   Gesangstunden, Angeboten für Kinder und Jugendliche, Unterricht für Asylsuchende und vieles mehr.

An dieser Stelle ist auch Gelegenheit, allen zu danken, die beim Bau der Kirche aktiv mitgeholfen haben und in den Jahrzehnten danach,  zu  einem lebendigen  Gemeindeleben  beigetragen  haben, ob im Verwaltungs- oder Pfarrgemeinderat oder anderweitig.

Namentlich (stellvertretend) erwähnen darf ich an dieser Stelle die Familien Komma, Bischoff und Schindler nennen, die über Jahrzehnte das Gemeindeleben prägten und teilweise noch prägen. Vor 10 Jahre feierten wir das „goldene Jubiläum“ groß mit einem Pfarrfest. In diesem Jahr, sicherlich auch coronabedingt, fällt das Erinnern und Gedenken bescheiden aus. Ich verweise hier gerne auf den Familiengottesdienst am 4. Juli 2021, 10.30 Uhr hin.

Richard Ackva

 

Eine Quelle für den Artikel will ich hier ausdrücklich nennen: „Vor 60 Jahren wurde die katholische Kirche in Brandoberndorf geweiht“, Butzbacher Zeitung vom 31. Mai 2021.

 

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