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Oberkleen Maria Königin

Oberkleen Maria Königin
Oberkleen Maria Königin

Maria Königin Oberkleen

Kirche Maria Königin

Wie auch in den übrigen Teilen der Pfarrei St. Anna ist auch das Kleebachtal mit den Ortschaften Oberkleen, Niederkleen, Cleeberg und Ebersgöns Diaspora-Gebiet. Dass es überhaupt eine nennenswerte Anzahl von Katholiken gibt, hängt mit der Ansiedlung von Heimatvertriebenen nach dem zweiten Weltkrieg zusammen.

War das Gebiet früher von Wetzlar aus seelsorglich betreut worden, so wurde nun im Kleebachtal eine Pfarrvikarie gegründet, die in Alfred Göbel einen eigenen Pfarrer hatte. Eine Kirche gab es zunächst aber nicht, die Messe wurde in evangelischen Kirchen und Wirtshaussälen gefeiert. Erst im Jahr 1959 wurde mit dem Bau einer eigenen Kirche begonnen. Diese konnte im Oktober 1960 fertiggestellt werden und erhielt das Patrozinium Maria Königin.

Im Jahre 1983 wurde die Kirche erstmals renoviert - und auch in den Folgejahren wurde noch am Eindruck des Innenraumes gearbeitet. So konnte 1985 eine Pfeifenorgel mit 15 Registern aufgestellt werden. 1992 endeten die Arbeiten mit dem Einbau neuer Fenster.

Die Pfarrvikarie selbst wurde 2007 mit Hüttenberg-Hochelheim zusammengelegt. Die neue Pfarrei gehörte anschließend zum Pastoralen Raum Wetzlar Süd. Aus diesem ging 2014 die neue Pfarrei St. Anna Braunfels hervor, zu der nun auch die Kirche in Oberkleen gehört.

Zum 50. Jubiläum der Kirchweihe 2010 hat der damalige Pfarrer Martin Drechsler (?2015) einen Artikel über Geschichte von Kirche und Gemeinde in Oberkleen verfasst, den Sie hier nachlesen können.